Wer gehörte in der wilhelminischen Gesellschaft zum Bildungsbürgertum und wer zum Großbürgertum?

Frage von Mr.Acern: Wer gehörte in der wilhelminischen Gesellschaft zum Bildungsbürgertum und wer zum Großbürgertum?
Hallo,
ich wollte gerne wissen wer in der wilhelminischen Gesellschaft zum Bildungsbürgertum und wer zum Großbürgertum gehörte?
Und welches Bürgertum hatte einen höheren Stand?

Ich brauche eine korrekte und ausführliche Antwort!

Danke!

Beste Antwort:

Answer by psybloch
Wir gehörten schon immer zum Bildungsbürgertum, auch zu wilhelminischen Zeiten…

..

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Ein Kommentar zu “Wer gehörte in der wilhelminischen Gesellschaft zum Bildungsbürgertum und wer zum Großbürgertum?”

  1. Heidemarie schreibt:

    22.01.2012 um 03:47

    Zum Großbürgertum zählten seit dem Mittelalter die Bürger einer Stadt, die das Großbürgerrecht erworben hatten. Es waren die einflussreichsten und wohlhabendsten Familien einer größeren Stadt. Im Laufe der Zeit hat sich der Begriff ausgeweitet. Unter Großbürger wurden bald auch einfach nur reiche bzw. einflussreiche Bürger gezählt. Im Wilhelminischen Deutschland zählten auf jeden Fall Industrielle, Kaufleute, Finanziers dazu, auch wenn sie nicht aus traditionell großbürgerlichen Familien (z.B. der Hanseatischen Patrizierschaft) stammten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Großbürger

    Kleinbürger gehörten der untersten Schicht des Bürgertums an. Kleine Handwerker, Kaufleute, Beamte, Lehrer etc.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinbürger

    Den Begriff Bildungsbürger gibt es erst seit dem 18. Jahrhundert. Man zählt dazu die Bildungsoberschicht, also: Professoren, Pastoren, Lehrer, Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Richter, Kaufleute, Musiker, Künstler, Ingenieure, leitende Beamte usw.
    Sie hatten keine großen finanziellen Mittel, konnten aber einigen politischen und kulturellen Einfluss nehmen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsbürgertum

    Den höheren Stand hatte schon aus Traditionsgründen das Großbürgertum, das auch über entsprechendes Kapital verfügte. Geld öffnet einem halt überall Türen.
    Man kann das auch daran sehen, dass sehr viel mehr Menschen aus dem Großbürgertum in den Adelsstand erhoben wurden als Menschen aus dem Bildungsbürgertum, auch Ehen zwischen Großbürgern und Adligen waren eher möglich als Ehen zwischen Adel und Bildungsbürgern.


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